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Praxis für Psychotherapie HPG
Franka Kunath


Weiterführende Informtionen




Die weiterführenden Informationen geben Ihnen einen Überblick, bei welchen Problemen und Symptomen Sie prinzipiell von meinem Angebot profitieren können. Im Weiteren erhalten Sie Hinweise zu meinen therapeutischen Ansätzen.

Ängste, Phobien, Panikattacken


Beispiele für Ängste



Beziehungsangst, Trennungsangst, Verlustangst und Eifersucht, Angst vor menschlicher Nähe und Intimität, Angst - keinen Platz im Leben zu haben

Soziale Angst, Selbstwertprobleme (Minderwertigkeitsgefühl und Angst, nicht gemocht zu werden), Angst vor Kritik, Schüchternheit, Schuldgefühle, Scham und Peinlichkeit, Erröten, Angst - Menschen zu begegnen und/oder zu telefonieren, Angst vor Ablehnung/Zurückweisung

Versagesangst, Prüfungsangst, Bewerbungsangst, Auftrittsangst, Redeangst


Beispiele für Phobien (Angst vor bestimmten Lebewesen, Dingen oder Situationen)



Tiere, z.B. Spinnen, Hunde, Mäuse, Schlangen ...

Umwelteinflüsse z.B. Dunkelheit und Nacht, Gewitter, Wasser, Feuer ...

Anblick von Injektionspritzen, Blut, Verletzungen

Spezifische Situationen: Flugangst, Höhenangst, Platzangst, Angst vor Aufzugbenutzung, Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Befahren von Tunneln und Brücken, Angst vor Zahnarztbesuchen, Angst an schwerer Erkrankung zu leiden bis zur Todesangst, soziale Phobie, Meiden öffentlicher Plätze, Meiden von Menschenmengen, Vermeiden allein zu reisen oder in größere Entfernung


Panikattacken - typische Symptome



Körperliche Symptome:
Herzklopfen, Schwitzen und Zittern, beschleunigter Puls, Herzrasen,
Atemnot, Erstickungsgefühl, Beklemmung in der Brust,
Übelkeit, Mundtrockenheit,
Hitzewallung oder Kälteschauer,
Taubheit oder Kribbeln,
Schwindel, Benommenheit

Psychische Symptome:
Angst vor Kontrollverlust, Ohnmacht, Verzweifelung, Hilflosigkeit, Existenzangst, Todesangst, Gefühl der Unwirklichkeit, Gefühl außer sich zu sein - die Verbindung zur eigenen Person/zum eigenen Körper nicht mehr zu spüren


Depressionen/Burnout/Mobbing


Typische Symptome



sich häufig erschöpft fühle, niedergeschlagen und müde sein;
sich dem Leben nicht mehr gewachsen fühlen, überfordert sein;
keine ausreichende Konzentration mehr aufbringen können;
keinen Spaß mehr am Leben haben und sich nicht mehr freuen können;
sind von Freunden und der Außenwelt zurückziehen;
keinen Tatendrang mehr verspüren, lustlos und unzufrieden sein;

ständiges Grübeln und Gedankenkreisen und auf negative Befürchtungen fokussiert sein;
Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle;
Angst von Anderen abgelehnt und zurückgewiesen zu werden;
Angst vor Kritik, diese als vernichtend empfinden;
sich selbst abwerten und der Gedanke nichts Gutes verdient zu haben;
ständig unter Leistungsdruck stehen, sich schnell als Versager fühlen;

sich abhängig fühlen, nicht gut für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse eintreten zu können;
Neigung zu starker Anpassung und das Gefühl, sich dabei selbst zu verlieren;
sich überwiegend um Andere kümmern und sich selbst dabei vernachlässigen;
sich von Anderen benutzen oder missbrauchen lassen und sich nicht dagegen wehren können;
sich häufig schuldig fühlen bzw. starke Scham empfinden;

Angst, nahestehende Menschen zu verlieren;
sich ohne andere Menschen schnell traurig und einsam zu fühlen, bis hin zu tiefer Schwermut;
Selbsthassgefühle und das Bedürfnis, sich selbst zu verletzen;
sich verzweifelt und ohne Hoffnung zu fühlen;
keinen richtigen Sinn mehr im Leben zu sehen

Literaturempfehlung:
Johnstone, M.: "Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Drepression an die Leine legte", Verlag Antje Kunstmann, 2008
Johnstone, M. und A.: "Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren", Verlag Antje Kunstmann, 2009



Trauer/Verlusterfahrungen


Trauerphasen nach Verena Kast



Nicht-wahr-haben-wollen (Schockphase);
Aufbrechende Emotionen (Gefühlschaos);
Suchen und Sich-Trennen (Erinnerungsphase);
Neuer Selbst- und Weltbezug (Neuorientierung)

Beschreibung der einzelnen Trauerphasen und mögliche Hilfen und Beschreibung der Trauerphasen bei Kindern

Trauer vollzieht sich in vier unterschiedlichen Phasen und über einen längeren Zeitraum. Menschen, die Verluste erlitten haben, können sich darin wiederfinden. Die Phasen gehen ineinander über. Und es kann zu mehrmaligem Durchleben einzelner Gefühlszustände kommen. Dieser Prozess ist auch erkennbar, wenn sich ein Mensch mit dem eigenen, nahenden Tod auseinandersetzen muss (Sterbephasen).

Begleitung bei Krebserkrankungen - psychoonkologische Beratungs-, Informations- und Therapieangebote
Verlustbewältigung - Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche


Alleingeborener Zwilling



Ein alleingeborener Zwilling ist Jemand, der die Schwangerschaft zu Zweit oder zu Dritt begonnen hat, dann aber allein geboren wurde. In der ersten Zeit im Mutterleib hatten nicht wenige Menschen einen Zwilling. Der schmerzhafte Verlust des Geschwisters kann das Leben eines Menschen prägen.

Informationsplattform für alleingeborene Zwillinge - Symptome


Mono-/Komplextraumata


Psychotraumata:
Dies sind schwerwiegende seelische Verletzungen, die in der Folge von als katastrophal erlebten Ereignissen entstanden sind. Für den betroffenen Menschen waren die erlebten Ereignisse existenziell bedrohlich ohne das er die Möglichkeit zur Gegenwehr oder zur Flucht hatte. Psychotraumata sind immer mit Gefühlen der Hilflosigkeit, Ohnmacht und (Todes-) Angst verbunden.


Unterscheidung von Mono- und Komplextrauma



Monotrauma:
Dies ist ein einmaliges, zeitlich begrenztes Trauma (einmaliges Auftreten, kurze Dauer), z.B.: Naturkatastrophe, Unfall, kriminelle Gewalt

Komplextrauma:
Typ A tritt in Zusammenhang von mehreren, voneinander unabhängigen Ereignissen auf (wiederholtes Auftreten/oder längere Dauer), z.B.: körperliche und sexuelle Gewalt, Kriegserlebnisse, Geiselhaft
Typ B tritt in Verbindung mit mehreren und/oder personell verbundenen Ereignissen auf. Dazu gehören hauptsächlich die Traumatisierungen, die während der Persönlichkeitsentwicklung entstehen (Entwicklungstrauma).


Traumafolgestörungen



Viele psychische Störungen können in Zusammenhang mit Traumatisierungen stehen:
einfache und komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS);
Depressionen;
Angststörungen, Sucht, Essstörungen;
chronische Schmerzerkrankungen

Symptome einfache PTBS:
Erregungszustände (innere Unruhe und Anspannung, Herzrasen, Atemnot, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, erhöhte Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Wutausbrüche, Stimmungstief u.a.)

Symptome, die Traumanähe vermeiden (emotionale Stumpfheit, sozialer Rückzug, Vermeidungsverhalten, Fluchtgedanken, Erinnerungslücken, Entfremdungszustände u.a.)

Symptome, die Traumanähe suchen (Nachtangst, Alpträume, Blitzerinnerungen, überfallartige Gefühle, sich vorsätzlich in Gefahr begeben u.a.)

Zusatzsymptome (Selbstwertprobleme, Beziehungsprobleme, Schuld- und Schamgefühle, selbstgefährdendes Verhalten u.a.)

Symptome komplexe PTBS:
Die komplexe PTBS stellt ein umfassendes Krankheitsbild dar, das als Folge besonders schwerer oder wiederholter bzw. langanhaltender Traumatisierungen entsteht, wie z.B. durch körperliche, psychische oder sexuelle Gewalterfahrung, in der Kindheit und Jugend, durch Kriegs und Folter.


Psychosomatik/Schlafstörungen


Typische psychosomatische Erkrankungen



Psychosomatische Erkrankungen sind körperliche Erkrankungen, die ihre Ursache im seelischen Bereich haben.

Erkrankungen des Atmungssystems, z.B.: Husten, Asthma;
Erkrankungen des obenen und unteren Verdauungssystems, z.B.: Reizmagen, Reizdarm;
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, z.B.: Bluthochdruck, Herzneurose (klassische Symptome eines Herzinfarktes: Atemnot, Schweißausbruch, Herzrasen);
Erkrankungen des Urogenitalsystems, z.B.: Reizblase, Nierendrücken;
Chronische Schmerzen, z.B.: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen;
Allergien, Hautausschläge, Juckreiz;
Zähneknirschen, Nägelkauen, Tinnitus

Darüber hinaus treten noch viele Erkrankungen auf, die psychosomatisch bedingt sein können.


Schlafstörungen - Schlafhygiene



Schlafhygiene bezeichnet bestimmte Gewohnheiten, die einen gesunden Schlaf fördern. Bei Schalfstörungen kann das Einhalten einer Schlafhygiene hilfreich sein.

Hinweise für einen gesunden Schlafrhythmus


Hinweise zur Förderung des seelischen Heilungsprozesses


Psychische Widerstandskraft - Resilienz



In der Psychologie bedeutet Resilienz die Fähigkeit schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen ("Gedeihen trotz widriger Umstände")

Resilienzmerkmale nach Michaela Huber:
Optimismus;
Akzeptanz;
Lösungsorientierung;
Verlassen der Opferrolle;
Verantwortung übernehmen;
Netzwerkorientierung und Freundschaften;
Aktive Zukunftsplanung

Literaturempfehlung:
Huber, M.: "Der innere Garten - ein achtsamer Weg zur persönlichen Veränderung", Junfermann Verlag, 2010
Johnstone, M.: "Resilienz", Verlag Antje Kunstmann, 2015


Arbeitsweise


Meine therapeutische Arbeitsweise basiert grundsätzlich auf
Klinischer Hypnose/Hypnotherapie und wird je nach individueller Erfordernis kombiniert mit Ego-State-Therapie/Traumatherapie bzw. Systemischer Therapie/Familientherapie .
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